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Seit Ende Jänner bin ich wieder zu Hause in Salzburg. Aber auch hier ist es alles andere als langweilig. Klettern, Schifahren und leider auch ein paar Pflichten erledigen. Besonders Spass macht mir gerade das Filmen mit meiner neuen Action Cam, mit der auch das folgende Video gemacht wurde. Check it out!
Am Donnerstag war es dann so weit. Nach zweieinhalb Monaten hieß es dann auf wiedersehen USA und San Diego. Ich habe viel erlebt und viele neue Leute kennen gelernt und alte bekannte getroffen. Der Abschied wurde dann noch mit einem amerikanomexicanischenm Dinner gefeiert. Danke Martina und Roli, dass ihr mich aufgenommen habt und auch an alle anderen die mir diese Reise ermöglicht haben, VIELEN DANK!
SEE YOU SOON!
Kurz vor meiner Abreise hab ich noch ein paar Tage in San Francisco verbracht. Von den Städten die ich auf meiner Reise gesehen habe hat diese mir am besten gefallen. Sie ist etwas kleiner, die öffentlichen Verkehrsmittel sind sehr gut, man braucht kein Auto, es sind auch sehr viele Radfahrer unterwegs. Natürlich durfte auch ein Besuch auf Alcatraz nicht fehlen. Von dieser Insel hat man einen grandiosen Ausblick auf die Stadt und die Golden Gate Bridge, auch wenn sich die Brücke meist im Nebel verbirgt. Der Ausflug auf die Insel Alcatraz und der Gefängnisbesuch hat mir ganz besonders gefallen. Laut Reiseführer verbringen die meisten Touristen dort 2-2.5 Stunden. Mich hat erst nach 6.5 Stunden der Hunger und die letzte Fähre nach San Francisco getrieben. Es war auf jedem Fall eine Reise wert.
Thanks Tom for helping me get there and Emily thanks for letting me stay with you.
Rob hat auf seinem Blog http://pizem.blogspot.com ein paar Fotos unseres Red Rocks Klettertags gepostet (Post vom 5. Jän). Nichts besonderes aber doch eine schöne Erinnerung. Ich hab hier ein paar Fotos von unseren Abenteuern in Salzburg 2006/07.Wir hatten sehr viel Spass und es freut mich immer wieder wenn ich von ihm höre oder wir uns treffen.
Keep on climbing Rob!

Von Weihnachten bis Silvester war ich mit Roli in den Red Rocks klettern. Dieses Klettergebiet befindet sich in der nähe von Las Vegas und ist deshalb für mich ein Ort der Gegensätze. Noch nie lag für mich die Leere, Einsamkeit, Weite und Ruhe einer Landschaft und die Hektik, Enge und das laute Getöse einer Stadt näher beieinander als bei diesem Trip. Vegas ist eine Stadt die einfach mitten in die Wüste gebaut wurde. Ist man einmal aus der Stadt gefahren wartet da nur die Weite und Einsmkeit der Wüste und der Berge. Bei einer Anfahrt zu einem Klettergebiet mussten wir uns zu erst eine Rampe aus Steinen bauen um die Straße befahren zu können. In der Stadt hingegen gehts rund. Da man in Vegas alles darf was in den restlichen USA verboten ist, lassen die Amis hier die Puppen tanzen. Alkohol, Casinos, Prostituierte. Geld scheint hier für die meisten keine Rolle zu spielen. Für jemanden der sich zusammenreißen kann und all diesen Versuchungen nicht erliegt kann es jedoch vorteilhaft sein. Da angenommen wird, dass jeder spielt und auch viel Geld verspielt sind Zimmer und Essen in den Casinos sehr günstig. Nur nicht zu Silvester. Deshalb sind wir am 31. Dez. nach San Diego zurück.
Wir haben uns also in Vegas einquartiert und sind von dort aus täglich zum Klettern gefahren. Bouldern und Seilklettern, beides hat mir sehr gut gefallen. Der rote Sandstein ist perfekt zum Klettern und auch schön zum anschaun. Auch mit Rob - er war 2006 für ein Jahr in SBG - hab ich mich dort getroffen, was mich sehr gefreut hat.
Am Ruhetag sind wir in den Gold Strike Canyon gewandert. Dort gibt es heiße Quellen in denen man sich auch an kalten Tagen entspannen kann.
Natürlich hab ich mirs auch nicht nehmen lassen und mein Glück mit einem Dollar bei einem einarmigen Banditen versucht. Das hat die Reisekasse aber leider nicht aufgestockt.
Mit dem Surfen hab ich bis jetzt noch kein großes Glück gehabt. Im November waren die Bedingungen meist eher bescheiden. Als es dann im Dezember anfing Spaß zu machen und ich schon besser wurde, habe ich mein Board gedingt (beschädigt). Es ist mit einem anderen zusammengestoßen und musst repariert werden - 45$. Nach Pittsburgh hab ich das Board dann wieder abholen können und beim ersten mal Surfen hat es sich gleich mit einem cut am Auge und an der Wange revanchiert.
Heute gehts auf nach Vegas. Vielleicht hab ich beim Klettern mehr Glück.
So jetzt bin ich 43 Tage unterwegs. Das bedeutet es ist Halbzeit bei meiner USA Reise. Zeit mal ein kleines Resümee zu ziehen.
Am 8. 11 bin ich abends in San Diego angekommen. Roli und Martina haben mich dann sofort in eine Bar mitgenommen und nach dem Big Mac am Flughafen hab ich dort gleich meinen zweiten Burger gefuttert. Das hat mich dann schließlich zum Burgercounter inspiriert. Auch das Lieblingsmaterial der Amerikaner durfte ich gleich zu Beginn kennenlernen: Plastik. In einem Restaurant aus einem Plastikbierkrug zu trinken war mir bis dato noch nicht vergönnt. Auch Besteck und Teller sind oft vorzugsweise aus Plastik. Warum? Keine Ahnung vielleicht ist da das Verletzungsrisiko geringer.
Nachdem ich mich dann mal richtig ausgeschlafen und das Jetlag überwunden habe ging es an die ersten Projekte. Ein Wettsuite, ein Surfboard und ein Radl mussten her. Mit dem zu Anfang noch nicht seht strapazierten Reisebudget war das aber kein Problem.
Am ersten Wochenende bin ich mit Roli und Joaf gleich nach Joshua Tree zum Klettern gefahren und wurde in die Kunst des Risskletterns eingeweiht. Da die Klettergebiete eher weiter weg von San Diego sind sollte das bis Bishop das einzige richtige Kletterabenteuer bleiben. Aber die Halle hier ist wirklich sehr gut. Da kann man sich schon ein bisschen fit halten und es macht auch Spaß.
Also war dann eher Surfen angesagt. Üblicherweise mit Roli bevor er in die Arbeit muss. Das bedeutet spätestens um 6:00 aufstehen und dann bis 8:30 surfen. Wassertemperatur 12-14 grad C, Lufttemperatur 10-15 grad C. Brrrrrrrrr!! Aber die Erlebnisse beim surfen entschädigen für das alles. Gleich an einem meiner ersten Surftagen ist eine Gruppe Delfine nur wenige Meter an mir vorbei geschwommen. Pelikane und Kormorane gleiten übers Wasser. Und wenn die Sonne dann aufgeht taucht sie die Umgebung nicht nur in ein fantastisches Licht, sie befreit auch von der Kälte. Leider gibt es auch Tage an denen sie sich nicht blicken lässt. Aber einem richtigen Surfer macht das nichts aus.
Nach dem Kletterausflug nach Bishop bin ich dann am 8.12 in den Flieger gestiegen um nach Pittsburgh zu reisen. Pittsburgh war wirklich eine tolle Sache. Nicht nur das Marilyn mich sehr gut bewirtet hat, auch den unterschied zwischen Ost- und Westküste zu sehen war die Reise wert. Mir gefällt Pittsburgh von der Architektur viel besser als San Diego. Vielleicht weil es mich mehr an Europa erinnert. Es gibt viele alte Häuser.Na ja alt, ist für amerikanische Verhältnisse so ca. 100 Jahre. Die Straßen sind nicht so groß wie in Kalifornien – zwei spuren in einer Fahrtrichtung reichen. Und nicht jedes Haus ist ein Klon des anderen.
Am 20.12 bin ich wieder nach San Diego zurück und wurde gleich von regen empfangen. Es schütte wie aus kübeln und darum hab ich auch die Zeit so einen langen Text zu schreiben.
Über weihnachten wollen Roli und ich nach Las Vegas zum Klettern fahren. Ich hoffe , dass und da das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht. Ich freue mich schon drauf dort Rob zu treffen. Was im Jänner laufen wird weiß ich noch nicht ganz genau, ich hoffe aber, dass ich noch ein bisschen mehr zum Klettern komme als bis jetzt.