Dienstag, 22. März 2011

Thailand

Am 16.3 ist es losgegangen. Wir, Benji und ich, haben uns nach Südost Asien aufgemacht. Unser erster Stop ist Rai Leh (Krabi). Die Anreise war aussergewöhnlich angenehm. Im Flugzeug von Frankfurt nach Bangkok war der Service ein Wahnsinn und da das Flugzeug halb leer war hatte jeder eine ganze Sitzbank zum Schlafen. Das war fast wie in einem Bett. Auch der Weiterflug nach Krabi war einfach zu organisieren. In Bangkok mussten wir nur zwei Stunden warten. Dann trennte uns nur noch eine ein stündige Busfahrt und ein Longtailboot von unserem Kletterziel, Rai Leh (Railey). In weniger alls 24 Stunden hatten wir ein Bungalow und ein Thai Abendessen. Alles perfekt gelaufen bis dahin.
Die erste Nacht im Bungalow war auch Ok ,wenn auch a bissl heiß. Den ersten Tag haben wir dann damit verbracht uns einen Überblick zu schaffen und alles nötige in die Wege zu leiten damit wir so schnell wie möglich zu klettern beginnen können.
Mit Allister (England) und Anita (Schweiz), unsere Nachbarn, haben wir dann auch gleich die nächsten zwei Tage am Fels verbracht. Meine Befürchtungen wurden jedoch leider war. Es ist so heiß und schwül, dass man sich echt überwinden muss wenn man sich anstrengen soll. Und hängt man dann endlich in einer Klettertour dann schmieren die Griffe wie Sau. Für die die sich auskennen, es ist ungefähr so wie am Schleier im gelben Sektor um 12:00 in der Sonne. Ich bin mir nicht ganz sicher ob wir so anpassungsfähig sind und das nach ein paar Tagen besser wird.
Joa wie mocht ma den do?
Leider habe ich mir am ersten Tag bei unserer Erkundungstour gleich die Fußsole verletzt. Es ist eigentlich nur ein Kratzer nur bei dem Klima hier mit dem Meerwasser Sand und dem ständigen Dreck dem man nicht auskommt muss ich aufpassen, dass es sich nicht entzündet. Während Benji sich gerade einen DWS und Schnorcheltrip gönnt bin ich zur Untätigkeit verdammt. Werd wohl noch ein zwei Tage kürzer treten und aufpassen müssen. Ich hoffe der Lagerkoller macht sich nicht breit.
Internetzugang gibt’s zwar fast überall nur ist es meist nicht die Schnellste Verbindung und wird per Zeit Abgerechnet. Darum werde ich mich jetzt mal auf Text und nur wenige Fotos beschränken.

Gastwriter Benji

 Hiermit begrüße ich die emsigen Leser, die sich mit dem Lesen von Anda`s Blog die Zeit verkürzen. Ich werde hier für ein Weilchen als Gastwriter (nicht Ghostwriter) tätig sein, weil Andi mir gnädigerweise erlaubt hat, eigene Blogarhithmen zu berechnen, und auf dieser Blogflöte zu spielen. Ich heiße Benji oder Beni oder Benjamin und bin für eine gewisse Zeit mit Widi unterwegs. Eigentlich hat eben dieser eh schon alles Erwähnenswerte erwähnt, was diese (bis jetzt kurze)Reise für Erlebnisse geliefert hat; außer einer Begebenheit, die beeindruckend, beängstigend und schockierend zugleich war:

Wir wurden Augenzeugen eines Blitzschlages, der 2 Typen von der Wand bugsierte. An unserem zweiten Klettertag, zum Zeitpunkt, als der obligatorische nervende Nachmittagsregen einsetzte, waren wir gerade dabei uns einzubinden, um einer (für mich) nervenden, glitschigen und schwierigen 6c den Kampf anzusagen, den ich am Schluss klassisch verlor. Als ich gerade meinen Achter festziehen wollte, krachte es; und wie es krachte. Gewaltig. Ein Knall wie bei einer Explosion. Als wir uns anschließend von unserer Verwirrung und Desorientierung gelöst hatten, sahen wir direkt neben uns (keine 5Meter) 2 Männer am Boden liegen, wobei einer zitterte und sich gebärdete wie bei einem epileptischen Anfall und der andere eher bewusstlos und regungslos am Boden lag. Nachdem sich unsere cerebralen Zahnräder wieder im Takt bewegten und wir ein paar andere Anwesende befragten, wurde uns klar was gerade eben geschehen war: die Wand wurde von einem Blitz getroffen und hat die 2 jungen Herren, die neben uns geboldert haben, abgeworfen. Die zwei Blitzopfer wurden sehr rasch von einer zufällig anwesenden Krankenschwester und einem amerikanischen Sanitäter versorgt. Nach kurzer Zeit waren beide wieder ansprechbar und nahmen wieder mehr oder weniger Teil am Geschehen der Welt, jedoch mussten sie zur Kontrolle ins Krankenhaus. Wir wünschen ihnen die vollständigste Erholung, die man sich vorstellen kann, sowie diverse Superkräfte, die sie durch den Blitzschlag bekommen haben; und uns wünschen wir, dass uns dieses Glück, das wir definitiv hatten, nicht abhanden kommt.

Dienstag, 22. Februar 2011

Was sich zu Hause so tut

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Seit Ende Jänner bin ich wieder zu Hause in Salzburg. Aber auch hier ist es alles andere als langweilig. Klettern, Schifahren und leider auch ein paar Pflichten erledigen. Besonders Spass macht mir gerade das Filmen mit meiner neuen Action Cam, mit der auch das folgende Video gemacht wurde. Check it out!

Samstag, 22. Januar 2011

Good bye San Diego

Am Donnerstag war es dann so weit. Nach zweieinhalb Monaten hieß es dann auf wiedersehen USA und San Diego. Ich habe viel erlebt und viele neue Leute kennen gelernt und alte bekannte getroffen. Der Abschied wurde dann noch mit einem amerikanomexicanischenm Dinner gefeiert. Danke Martina und Roli, dass ihr mich aufgenommen habt und auch an alle anderen die mir diese Reise ermöglicht haben, VIELEN DANK!


SEE YOU SOON! 






San Francisco

Kurz vor meiner Abreise hab ich noch ein paar Tage in San Francisco verbracht. Von den Städten die ich auf meiner Reise gesehen habe hat diese mir am besten gefallen. Sie ist etwas kleiner, die öffentlichen Verkehrsmittel sind sehr gut, man braucht kein Auto, es sind auch sehr viele Radfahrer unterwegs. Natürlich durfte auch ein Besuch auf Alcatraz nicht fehlen. Von dieser Insel hat man einen grandiosen Ausblick auf die Stadt und die Golden Gate Bridge, auch wenn sich die Brücke meist im Nebel verbirgt. Der Ausflug auf die Insel Alcatraz und der Gefängnisbesuch hat mir ganz besonders gefallen. Laut Reiseführer verbringen die meisten Touristen dort 2-2.5 Stunden. Mich hat erst nach 6.5 Stunden der Hunger und die letzte Fähre nach San Francisco getrieben. Es war auf jedem Fall eine Reise wert.

Thanks Tom for helping me get there and Emily thanks for letting me stay with you.














 

Sonntag, 9. Januar 2011

Meeting Rob at Red Rocks

Rob hat auf seinem Blog http://pizem.blogspot.com ein paar Fotos unseres Red Rocks Klettertags gepostet (Post vom 5. Jän). Nichts besonderes aber doch eine schöne Erinnerung. Ich hab hier ein paar Fotos von unseren Abenteuern in Salzburg 2006/07.Wir hatten sehr viel Spass und es freut mich immer wieder wenn ich von ihm höre oder wir uns treffen.
Keep on climbing Rob!





Dienstag, 4. Januar 2011

Las Vegas & Red Rocks

Von Weihnachten bis Silvester war ich mit Roli in den Red Rocks klettern. Dieses Klettergebiet befindet sich in der nähe von Las Vegas und ist deshalb für mich ein Ort der Gegensätze. Noch nie lag für mich die Leere, Einsamkeit, Weite und Ruhe einer Landschaft und die Hektik, Enge und das laute Getöse einer Stadt näher beieinander als bei diesem Trip. Vegas ist eine Stadt die einfach mitten in die Wüste gebaut wurde. Ist man einmal aus der Stadt gefahren wartet da nur die Weite und Einsmkeit der Wüste und der Berge. Bei einer Anfahrt zu einem Klettergebiet mussten wir uns zu erst eine Rampe aus Steinen bauen um die Straße befahren zu können. In der Stadt hingegen gehts rund. Da man in Vegas alles darf was in den restlichen USA verboten ist, lassen die Amis hier die Puppen tanzen. Alkohol, Casinos, Prostituierte. Geld scheint hier für die meisten keine Rolle zu spielen. Für jemanden der sich zusammenreißen kann und all diesen Versuchungen nicht erliegt kann es jedoch vorteilhaft sein. Da angenommen wird, dass jeder spielt und auch viel Geld verspielt sind Zimmer und Essen in den Casinos sehr günstig. Nur nicht zu Silvester. Deshalb sind wir am 31. Dez. nach San Diego zurück.
Wir haben uns also in Vegas einquartiert und sind von dort aus täglich zum Klettern gefahren. Bouldern und Seilklettern, beides hat mir sehr gut gefallen. Der rote Sandstein ist perfekt zum Klettern und auch schön zum anschaun. Auch mit Rob - er war 2006 für ein Jahr in SBG - hab ich mich dort getroffen, was mich sehr gefreut hat.
Am Ruhetag sind wir in den Gold Strike Canyon gewandert. Dort gibt es heiße Quellen in denen man sich auch an kalten Tagen entspannen kann.
Natürlich hab ich mirs auch nicht nehmen lassen und mein Glück mit  einem Dollar bei einem einarmigen Banditen versucht. Das hat die Reisekasse aber leider nicht aufgestockt.